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Besuch des Versuchsgeländes der Magnetschwebebahn

Die Fahrstrecke über die B 70 bis Lathen gestaltetet sich recht schwierig. Es ist kaum ein Vorwärtskommen möglich. Alle Lkw die im Emsland unterwegs sind, haben sich auf der B 70 in Richtung Norden getroffen. Auf kilometerlangen Geraden besteht teilweise Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h und auch Überholverbot. Ich komme erst kurz vor 16 Uhr in Lathen an. Im Ort selber muss ich erst einmal die Hinweisschilder finden, welche mich zum Versuchsgelände führen.


Vom Eingang des Werksgeländes kann man in die große Werkshalle schauen. Der einzige noch vorhandene Zug ist hier abgestellt. Wie man auf den Bildern sehen kann, schaut der Zug ein Stück aus der Werkshalle heraus. Das Infocenter befindet sich direkt neben dieser Halle, ist aber nur bis 16:30 Uhr geöffnet. Für einen Besuch ist es an diesem Tage zu spät.

Es wurde Zeit sich um ein Zimmer für die kommende Nacht zu kümmern. Ich klapperte die Gasthäuser und Pensionen ab. Entweder war kein Zimmer frei oder es war Ruhetag. Bei meiner ersten Rundfahrt in Richtung Transrapid war ich an einem Gasthaus vorbei gekommen, welches das Schild "Zimmer frei" auf dem Parkplatz stehen hatte. Leider habe ich trotz intensiver Suche diesen Gasthof nicht mehr gefunden. Schließlich habe ich eine Gruppe von Frauen angesprochen und sie um Hilfe gebeten. Nach meiner Beschreibung konnte es Ihrer Meinung nach nur ein Gasthaus sein. Man beschrieb mir den Weg und es war das richtige Gasthaus.

Am 6.8.2003 besuchte ich um 9 Uhr in Lathen den Inforaum des Transrapid. Die anwesende Mitarbeiterin teilte mir auf meine Fragen hin mit, dass der Zug wegen umfangreichen Umbauten in diesem Jahr nicht mehr fahren würde. Eine umfangreiche Ausstellung sei zwar in Vorbereitung aber noch nicht verwirklicht worden. Eine Führung innerhalb der Werkshallen war auf absehbare Zeit auch nicht vorgesehen. Der einzige Punkt an dem es etwas zu sehen gebe, sei die Anlage vor Dörpen, welche allerdings erst um 10 Uhr öffnet. Auf meinem Weg nach Dörpen besuchte ich noch den Besucherhügel von welchem man den Zug in voller Fahrt beobachten kann. Leider nur kann. Der Zugang ist wegen Bauarbeiten gesperrt und die Büsche und Bäume sind auch recht hoch. Kurz gesagt, es war schon lange kein Besucher mehr da.


Vom Besucherhügel fahre ich weiter auf der B 70 in Richtung Dörpen. Am Ortseingang finde ich wieder ein Schild in Richtung Transrapid. Nach kurzer Fahrstrecke komme ich zum Infoturm.


Der um 10 Uhr eintreffende Mitarbeiter der Betreibergesellschaft hat mich ganz alleine und ausführlich über alles wissenswerte bezüglich des Transrapid unterrichtet.




Es gab nichts mehr zu sehen. Ich machte mich auf den Rückweg. Als ich meine e-mails abfragte, fand ich nachfolgende mail in meinem Postfach. Dieser mail ist eigentlich nichts hinzuzufügen.


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